Feuerlöscher
Tragbare Löschsysteme für den Erstangriff – sicher, effektiv und vielseitig einsetzbar.
Feuerlöscher – Tragbare Löschsysteme für den Ernstfall
Definition / Grundprinzip
Feuerlöscher sind tragbare Geräte zur ersten Brandbekämpfung.
Sie enthalten ein Löschmittel, das unter Druck steht oder durch Aktivierung unter Druck gesetzt wird.
Ihr Ziel ist es, Brände in der Entstehungsphase zu löschen oder einzudämmen, bis die Feuerwehr eintrifft.
So funktioniert der Klassiker der Brandbekämpfung.
Funktionsweise
- Aufladelöscher: Löschmittel und Treibgas (z. B. CO₂) sind getrennt; der Druck wird erst bei Betätigung aufgebaut.
- Dauerdrucklöscher: Löschmittel steht permanent unter Druck.
- Auslösung durch Ziehen des Sicherungsstifts und Betätigen des Hebels.
- Das Löschmittel wird über eine Düse oder ein Schlauchrohr abgegeben.
- Je nach Bauart wirken Feuerlöscher durch Kühlung, Ersticken, chemische Unterbrechung der Flammenreaktion oder Kombinationen daraus.
Flexibler Brandschutz für jede Umgebung.
Einsatzbereiche
- Privathaushalte (Küche, Garage, Werkstatt)
- Büro- und Verwaltungsgebäude
- Industrieanlagen, Werkstätten
- Fahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge
- Öffentliche Einrichtungen und Veranstaltungsorte
Vor- und Nachteile
- Vorteile
- Sofort einsatzbereit und leicht transportierbar
- Für unterschiedliche Brandklassen und Risiken verfügbar
- Effektiv in der Entstehungsphase des Brandes
- Nachteile
- Begrenzte Löschmittelmenge → kurze Einsatzdauer (meist 6–20 Sekunden)
- Erfordert geschulte oder geübte Bedienung
- Nicht alle Löscher sind für alle Brandarten geeignet
Normen / Vorschriften
- DIN EN 3 (Bau- und Prüfbestimmungen für tragbare Feuerlöscher)
- DIN 14406 (Wartung und Instandhaltung)
- ASR A2.2 (Technische Regeln für Arbeitsstätten – Brandschutz)
- Betriebssicherheitsverordnung (regelmäßige Prüfungspflicht alle 2 Jahre)